Fluidinjektionstechnik

Unter dem Oberbegriff Fluid-Injektions-Technik lassen sind durch Weiterentwicklungen diverse Verfahrensvarianten zuordnen.

Bild 1: Fluidinjektionstechnik und Verfahrensvarianten

Die vielfach genannten Vorteile der Fluid-/ Gasinjektionstechnik wie:

  • Formteilstabilität durch Hohlprofile,
  • Kompensation der Verarbeitungsschwindung durch Druckwirkung,
  • Reduzierung der Nachschwindung und
  • Vermeidung von Einfallstellen

kommen aber nur dann zum Tragen, wenn sichergestellt ist, dass der Verfahrensablauf die entsprechenden Voraussetzungen schafft. Schwindungsarme Formteile sind z. B. nur dann möglich, wenn ein vollständiges Ausformen des vorgesehenen Hohlraums gewährleistet wird. Liegen Prozessstörungen vor, z. B. ein zu kurzer Hohlraum, können, aufgrund von Dickstellen, Fluidführungsrippen, etc. diese Vorteile sehr leicht in das andere Extrem umschlagen. Aus diesem Grund muss eine strukturierte Vorgehensweise für die Auslegung des Fluidinjektions-/ GIT-Prozesses Anwendung finden, um ein optimales Auslegungsergebnis sicherstellen zu können.

Bild 2: Längs- und Querschnitt eines Gaskanals sowie GIT-Formteile

Weitere Informationen zur Fluidinjektion: Fachinformation Fluidinjektion

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